Aug'10
19

geplante Kürzungen bei der HIV-Prävention

Einsparungen der Staatsregierung bei der HIV-Prävention stoßen auf Widerstand. Schwusos -Landesvorsitzender Georg Teichert: "Dieses Vorgehen ist unverantwortlich und kurzsichtig!"

Zu den geplanten Kürzungen im Doppelhaushalt 2011/2012 bei der HIV/AIDS-Prävention erklärt der stellvertretende Bundesvorsitzende und Landesvorsitzende des Arbeitskreises der Lesben und Schwulen in der sächsischen SPD (Schwusos), Georg Teichert:

"Vor dem Hintergrund der gestern vorgelegten, gestiegenen Zahlen der HIV-Neuinfektionen in Sachsen sind die geplanten Einsparungen der Staatsregierung bei der HIV-Prävention nicht hinnehmbar!", so Georg Teichert.

"Unsere Warnungen vor ansteigenden Infektionszahlen vom April wurden von der CDU/FDP- Staatsregierung ignoriert", so Teichert weiter. "Leider wurde unsere Annahme durch die jetzt vorgelegten Zahlen der Neuinfektionen in Sachsen bestätigt."

Eine weitere 20%ige Kürzung um nochmals 120.000€ sei unverantwortlich und völlig unverständlich.

"Die Behandlungskosten bei einem Neuinfizierten betragen 1.000 bis 3.000€ pro Neuinfiziertem pro Monat - allein deshalb sind die erneuten Kürzungen in der HIV-Prävention kurzsichtig.", fährt der Leipziger Teichert fort.

"Die sächsischen Aidshilfen leiden bereits jetzt unter den drastischen Kürzungen im aktuellen Haushalt. Weitere Kürzungen müssen zwangsläufig zu Einschränkungen bei der Präventionsarbeit führen und ein weiteres Ansteigen der Infektionszahlen wäre die unvermeidliche Folge.

Wir hoffen, dass die Sächsische Staatsregierung sich endlich ihrer Verantwortung im Kampf gegen HIV und AIDS stellt und die geplanten Kürzungen in den laufenden Haushaltsverhandlungen zurücknimmt!", so Teichert abschließend.

Rückfragen richten Sie bitte an: Georg Teichert (0163 – 8812805)

Kommentare


Facebook

CSD Leipzig 2011


Copyright © 2012 GayLeipzig.de · Impressum · Datenschutzerklärung · Google Analytics erlauben